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Kármentő Andrásné

Budapest, Magyarország

Kármentő Andrásné 
Budapest 
Magyarország 
Az interjút készítette: Andor Mihály 
Az interjúkészítés időpontja: 2007. október 

 

 

Kármentő Andrásné, született Singer Éva aktív, fiatalos 70 éves asszony, aki vágóként ma is dolgozik. 

Egy újlipótvárosi kis panellakásban él egyedül sok könyv és sok fénykép között.

 

 

 

Életrajz

Country: 
City: 
Budapest

Die Familie von Ettel Eisenberger

Das ist eine Hochzeit in der Familie meiner Mutter Ettel Eisenberger [geborene Deutsch] in Szinna, im heutigen Ungarn.

Ich kenne nur meine Mutter auf diesem Foto. Ich weiss nicht, wann das genau war, ich glaub so ungefähr 1930.

Ich weiß auch nicht, warum sie uns nicht zu dieser Hochzeit mitgenommen hat.

Um alles hat sich meine Mutter gekümmert. Natürlich hatte sie Hilfe, nicht nur eine, denn wir hatten ja auch eine Kneipe und einen Laden.

Benjámin Eisenberger

Das ist mein ältester Bruder Benjámin Eisenberger. Dieses Foto wurde circa 1934/35 in unserem Geburtsort Sátoraljaújhely gemacht.

Mein ältester Bruder Benjámin ging in Pressburg zur Schule. Er hatte einen klugen Kopf, also ging er 1926 nach Frankfurt am Main studieren, damit mein Vater über ihn nicht den Diktator spielen konnte.

Dort war die einzige Universität in Europa, die eine Fakultät für Talmud hatte. Als 1933 Hitler die Macht übernahm, musste mein Bruder mit dem Studium aufhören.

Hochzeitsfoto von Dávid Eisenberger

Das ist ein Bild von der Hochzeit meines Bruders Dávid Eisenberger, aufgenommen in Budapest im Jahr 1934.

Mein Bruder Dávid wohnte in Békéscsaba [Ungarn]. Er heiratete 1934 Lea Schotten. Seine Hochzeit war eine Sensation in Budapest, denn sie war beim ‚Onkel Stern'.

Das war damals das vornehmste jüdische Restaurant. Lea war ein Mädchen aus einer großen Familie mit einer großen Mitgift.

David machte dann einen Blumenladen mit einem Partner auf.

Dávid war ein vorsichtiger Mensch und bereits als es mit der Judenverfolgung anfing, dachte er an Flucht.

Mór Eisenberger mit Tochter Irene und Frau Ettel Eisenberger

Das sind mein Vater Mór Eisenberger, meine Mutter Ettel Eisenberger [geborene Deutsch] und meine Schwester Iren Eisenberger. Das Bild wurde 1934 in Budapest aufgenommen.

Wir waren neun Geschwister, sieben Jungen und zwei Mädchen. Iren, die wir aber Neschu nannten, war die drittälteste.

Mein Vater hatte ganz radikale konservative Ansichten. Deshalb hat er oft polemisiert und hatte auch Feinde. In meinem Leben habe ich zwei Rabbinerwahlen erlebt.

Mór Eisenberger mit seinen Brüdern

Das ist ein Foto von meinem Vater Mór Eisenberger mit seinen drei Brüdern Sámuel, Chaim und Benjámin Eisenberger.

Dieses Bild wurde 1934 in Budapest aufgenommen, anlässlich der Hochzeit meines Bruders David Eisenberger mit Lea Schotten.

Die drei Brüder meines Vaters waren alle orthodoxe Juden und haben den Krieg nicht überlebt.

Mein Vater hatte ganz radikale konservative Ansichten. Deshalb hat er oft polemisiert und hatte auch Feinde.

Eva Dombrowski

Das bin ich nach unserer Flucht aus Kosice in Budapest.

Im Jahre 1942 flüchteten wir nach Budapest. Mein Vater besaß sein Geschäft in Kosice [heute Slowakei] nicht mehr, das mußte er im Jahre 1941 schließen, da gab es schon die Judengesetzte.

Mein Schwager wurde aus der Advokatenkammer entfernt, und auf Betreiben meiner Schwester Lilly zogen wir nach Budapest, denn sie sagte, in einer Großstadt gäbe es mehr Möglichkeiten unterzutauchen.

In Budapest habe ich mich schnell integriert und bin ins jüdische Gymnasium gegangen. Ich wurde ein Budapester Mädchen.

Oldalak

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